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Erektile Dysfunktion

Die erektile Dysfunktion, welche mit den Buchstaben ED abgekürzt wird, bezeichnet eine Sexualstörung, bei der es um eine Einschränkung der Fähigkeit geht, eine ausreichende Erektion des männlichen Geschlechtsorgans zu erlangen.

Dem Mann gelingt es hierbei (oft trotz mehreren Versuchen) nicht, zu einer für einen befriedigenden Geschlechtsverkehr notwenigen Erektion seines Penis zu gelangen oder diese beizubehalten.

Die erektile Dysfunktion kann schon bei jungen Männern auftreten und zählt zu einer der häufigsten Sexualstörungen des Mannes.

Jedoch betrifft sie in erster Linie Männer, die sich bereits in ihrer zweiten Lebenshälfte im Alter von 50-80 Jahren befinden.

Umgangssprachlich wird diese Störung auch als „Impotenz“ bezeichnet, da sie früher als solche benannt wurde.

Wenn eine Erektionsstörung jedoch nur kurzzeitig auftritt, gilt diese nicht als erektile Dysfunktion.

Es gibt eine Vielzahl an möglichen Ursachen, die eine erektile Dysfunktion hervorrufen können:

- Übergewicht

- starker Alkohol- oder Nikotinkonsum

- Herz-Kreislauf-Erkrankungen sowie Bluthochdruck

- Testosteronmangel

- Fettstoffwechselstörungen

- hohe Cholesterinwerte

- Störungen bei der Schilddrüsenfunktion

- Operationen im Beckenbereich

- schwere systemische Erkrankungen wie z.B. Leukämie

- diverse Medikamente

und einiges mehr.

Eine erektile Dysfunktion kann auch durch psychische Ursachen oder Erkrankungen hervorgerufen werden.

Zur Vorbeugung gegen eine erektile Dysfunktion und damit verbundenen Verbesserung der Potenz, kann eine gesündere Lebensweise eine ausschlaggebende Wirkung haben.

Hierbei spielen sowohl gesunde Ernährung, regelmäßige Bewegung, ein im Normalbereich liegendes Körpergewicht sowie der Verzicht auf Alkohol und Zigaretten, eine maßgebliche Rolle.

Auch eine offene Aussprache zum Thema Sexualität in der Partnerschaft, kann hier ein wichtiger vorbeugender Faktor sein.

Damit eine erektile Dysfunktion ausreichend diagnostiziert werden kann, bedarf es neben einem umfangreichen Gespräch mit einem Arzt / einer Ärztin, auch einer körperlichen Untersuchung. Eine rektale und urologische Untersuchung sowie Blutabnahme und eventuelle Laboruntersuchungen, sind hier auf jeden Fall notwendig.

Für jeden individuellen Krankheitsfall entscheidet der Arzt / die Ärztin, welche Therapieform passend ist. Hierbei wird über chirurgische oder mechanische Verfahren, Behandlungsmethoden von Medikamenten, möglichen Nebenwirkungen als auch über eine mögliche Psychotherapie, beraten.

Der Patient bekommt eine umfangreiche Beratung zu folgenden Themen und möglichen Behandlungsmethoden beziehungsweise Therapieformen:

- Medikamente

- Lebensstil

- Vakuumpumpen

- Schwellkörperimplantate

- Stoßwellentherapie

- Intraurethrale Prostaglandinverabreichung

- Intravenöse Prostaglandininjektionen

- Psychotherapie

- Prognose

Eine erektile Dysfunktion kann neben den körperlichen und psychischen Auswirkungen auch zu einer Beeinträchtigung der Qualität einer partnerschaftlichen Beziehung führen.

Erektionsstörungen sind eine Belastung und führen zu einer Verschlechterung der Lebensqualität. Eine frühzeitige urologische Untersuchung ist besonders wichtig, da eine Sexualstörung, wie auch die erektile Dysfunktion, besser behandelt werden kann, je früher diese von einem Facharzt diagnostiziert wird.

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